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05. November 2018

AUF/FPÖ-Herbert: Gemeinde Wien verweigert der Wiener Polizei personelle Unterstützung bei deren Aufgabenerfüllung

Keine Schulwegsicherung durch Parkraumüberwachungsorgane wegen befürchteter finanzieller Einbußen bei der Gemeinde Wien

Der Gemeinde Wien ist offenbar die maximierte Sicherstellung der Kurzparkstrafen wichtiger, als der Einsatz der Parkraumüberwachungsorgane für unterstützende polizeiliche Tätigkeiten bei der Schulwegsicherung, stellte heute der Bundesvorsitzender der AUF, NAbg. Werner Herbert, auf eine aktuelle Feststellung der Gemeinde Wien fest.

Die Wiener Polizei befindet sich aktuell in einer äußerst prekären Personalsituation, jede Entlastung bei den dienstlichen Aufgaben, wie die angeregte Übernahme der Schulwegsicherung durch die Organe der Parkraumüberwachung, wäre daher zu begrüßen und würde nicht nur eine spürbare Entlastung für die Polizistinnen und Polizisten im dienstlichen Alltag bringen sondern auch mehr Zeitressourcen für die eigentlichen Sicherheitsaufgaben der Polizei sicherstellen.

Obwohl Bürgermeister Ludwig erst unlängst medial festgestellt hat, gerne Polizei übernehmen zu wollen, zeigt dieser Zugang der Gemeinde Wien, nämlich in einer personell angespannten Lage der LPD Wien eine personelle Entlastung zu verweigern, dass trotz aller politischer Lippenbekenntnisse der fachliche wie auch emotionale Zugang der Gemeinde Wien, tatsächlich polizeiliche Sicherheitskompetenzen in der Bundeshauptstadt übernehmen zu wollen, doch deutlich unterrepräsentiert ausgeprägt ist als vordergründig dargestellt.

Ich lade daher die Gemeinde Wien ein, ihr unkollegiales Verhalten gegenüber der Wiener Polizei zu überdenken und gerade in dieser Frage die ihr ja sonst so wichtige „Solidarität“ hier tatsächlich unter Beweis zu stellen, so Herbert abschließend.

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